Quartalsgewinn vor Sonderposten
Philips ist auf dem Weg der Besserung

Der niederländische Elektronikkonzern Philips hat im abgelaufenen Quartal vor Sonderposten einen Nettogewinn von 171 Millionen Euro ausgewiesen. Im zweiten Halbjahr sei in allen Bereichen eine Verbesserung des Geschäfts zu erwarten.

Reuters AMSTERDAM. Die zusätzlichen Kosten für das zweite Quartal, die vor allem die Wertminderung für den Philips-Anteil am französisch-amerikanischen Konzern Vivendi beinhalten, bezifferte der Konzern mit 1,561 Milliarden Euro.

Vor einem Jahr hatte Europas größter Hersteller von Unterhaltungselektronik noch einen Nettoverlust von 770 Millionen Euro ausgewiesen. Zu Handelsbeginn stiegen Philips-Aktien in einem freundlichen Gesamtmarkt um rund vier Prozent auf 24,15 Euro.

Im zweiten Halbjahr sei in allen Bereichen eine Verbesserung des Geschäfts zu erwarten, teilte Philips am Dienstag in Amsterdam weiter mit, ohne Details zu nennen oder die bisherige Prognose für das Gesamtjahr zu bekräftigten. Der von Marktteilnehmern viel beachtete operative Gewinn habe im abgelaufenen Quartal - vor Sonderposten von 100 Millionen Euro - bei 65 Millionen Euro gelegen, nach einem Verlust von 745 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten für das zweite Quartal rund 100 Millionen Euro Betriebsgewinn erwartet. Der Umsatz stieg nach Philips-Angaben um vier Prozent auf 7,986 Milliarden Euro.

"Trotz der schwierigen Bedingungen konnte Philips den Aufwärtstrend im zweiten Quartal fortsetzen, wenn man die Wertminderungskosten herausnimmt. Der Cash Flow aus dem operativen Geschäft war stark, die Margen haben sich verbessert und die vergleichbaren Umsatzzahlen zeigen erstmals seit dem vierten Quartal 2000 ein positives Wachstum", teilte Philips-Chef Gerard Kleisterlee in einer Stellungnahme mit. Philips ist nach STMicroelectronics und Infineon auch drittgrößter Halbleiterhersteller Europas.

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