Querverwertung
RTL will neue Einnahmequellen erschließen

ddp/vwd DÜSSELDORF. Die RTL Group SA, Luxemburg, will angesichts der Werbeflaute in Europa neue Erlösquellen erschließen. Dabei komme dem französischen Sender M6 eine Vorreiterrolle in der europäischen Senderfamilie der Gruppe zu. Der Sender erziele schon heute mehr als ein Viertel seiner Einnahmen außerhalb der klassischen TV-Werbung, sagte der Vorstandsvorsitzende der RTL Group, Didier Bellens, dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe).

Der Vertrieb von Musik und Merchandising-Artikeln sowie der Verkauf über den Fernseher hätten sich als lukrativ erwiesen, betonte Bellens. Zum Ausschöpfen möglichst vieler Umsatzchancen über Fernsehen und Radio setzt er der Zeitung zufolge auf eine engere Verzahnung mit allen Sparten des Mutterkonzerns Bertelsmann, der auch im Musik-, Buch- und Printgeschäft tätig ist. Dies eröffne erhebliche Möglichkeiten der Querverwertung von Musik-, Film- und Buchrechten besonders via TV. Die Bertelsmann AG, Gütersloh, ist mit 67 Prozent der Anteile Mehrheitsaktionär der RTL-Gruppe aus 24 Fernseh- und 17 Radiosendern.

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