Qurtalszahlen
Krebsmittel helfen Genentech

Das weltweit zweitgrößte Biotechnologieunternehmen Genentech ist im zweiten Quartal dank der Erlöse mit wichtigen Krebsmedikamenten in die Gewinnzone gelangt. Genentech-Aktien stiegen nachbörslich auf 78,80 Dollar nach 77,38 Dollar.

Reuters LOS ANGELES. Im Quartal habe sich ein Nettogewinn von 132,3 Mill. Dollar oder 25 Cent je Aktie (verwässert) nach einem Nettoverlust von 213,6 Mill. oder 41 Cent je Aktie im Vorjahr ergeben, teilte die Nummer zwei der Branche hinter dem US-Konzern Amgen am Mittwoch nach US-Börsenschluss mit. Im Vorjahr hätten im Quartal Kosten in Höhe von 518 Mill. Dollar für Rechtsstreitigkeiten zu Buche geschlagen. Vor Firmenwertabschreibungen und Sonderposten stieg der Gewinn auf 31 Cent je Aktie nach 23 Cent je Aktie. Analysten hatten hier im Schnitt mit 26 Cent je Aktie gerechnet.

Die operativen Einnahmen stiegen um 29 % auf 799,7 Mill. Dollar, wie die US-Tochter des Schweizer Pharmakonzerns Roche mitteilte. Die Erlöse mit den beiden wichtigen Krebsmitteln des Konzerns, Rituxan und Herceptin, kletterten kräftig; der Umsatz mit Rituxan stieg den Angaben nach um 32 % auf 363,4 Mill. Dollar, der Herceptin-Umsatz nahm um 15 % auf 109,1 Mill. Dollar zu.

Genentech-Finanzchef Lou Lavigne bekräftigte zudem die bisherige Gewinnprognose für 2003. Das Unternehmen rechne weiterhin mit einem Wachstum von mindestens 20 % beim Gewinn je Aktie (nicht nach US-GAAP bilanziert).

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