QXL jetzt in 13 Ländern vertreten
QXL will Ricardo zu 100 Prozent

Das britische Web-Auktionshaus QXL will in einem neuen Anlauf auch die restlichen 8 % am Hamburger Online-Auktionshaus Ricardo übernehmen.

dpa DÜSSELDORF. Dazu werde es noch einmal auf die Aktionäre zugehen, die ihre Anteilsscheine bisher nicht getauscht haben. Dies sagte QXL-Chef Jim Rose dem "Handelsblatt". Er glaube, dass es eine Reihe von Investoren gebe, die in Urlaub waren oder den Tausch einfach verschlafen haben.

Lesen Sie hier das komplette Interview mit QXL-Chef Rose

QXL.com hatte Ricardo.de im November per Aktientausch übernommen und hält derzeit fast 92 %. Die neue QXL Ricardo-Aktie wird nicht mehr im Neuen Markt sondern im Amtlichen Handel notiert werden. In Deutschland könne man Anteilseigner nicht wie in den meisten Ländern zwingen, den Tausch vorzunehmen, sagte Rose. Bis es gelinge, die verbliebenen Aktionäre zu überzeugen, bleibe Ricardo deshalb ein am Neuen Markt gelistetes Unternehmen. Durch die Fusion ist QXL Ricardo in 13 Ländern im Internet vertreten.

Das Hamburger Unternehmen mit 106 Beschäftigten hatte früheren Angaben zufolge den Umsatz im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2000/01 (30. September) um 63 % auf 4,8 Mill. Euro (9,38 Mio DM) gesteigert. Der Verlust lag bei 5,0 Mill. Euro vor Abschreibungen.

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