Rabatte für Chrysler-Pkw stehen im Raum
Daimler-Chrysler schließt Entlassungen nicht aus

Das Stuttgarter Unternehmen hält im Zuge der notwendigen Restrukturierung der angeschlagenen Chrysler Group auch Personalentscheidungen für möglich, so Unternehmenssprecher Fröhlich.

vwd/ap BERLIN. Die Daimler-Chrysler AG, Stuttgart, hält im Zusammenhang mit der notwendigen Restrukturierung der angeschlagenen Chrysler Group, Auburn Hills, auch Entlassungen für möglich. Unternehmenssprecher Thomas Fröhlich sagte am Donnerstagabend in Berlin, weder Stellenabbau noch weitere Produktionskürzungen könnten zum gegenwärtigen Zeitpunkt ausgeschlossen werden. Er sagte, eine konkrete derartige Ankündigung werde es allerdings nicht in den nächsten Tagen geben. Der in die USA entsandte Konzernvorstand Dieter Zetsche werde Details zu seinem konkreten Vorgehen bei der Chrysler Group nicht vor Anfang nächsten Jahres bekannt geben.

Laut Fröhlich könnte es zu weiteren vorübergehenden Produktionstillegungen kommen. Drei von 13 Werken, so war im Tagesverlauf bekannt geworden, sollen in der nächsten Woche zunächst ihre Produktion einstellen. Sollte es zu Personalmaßnahmen kommen, so hatte Fröhlich der Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires gesagt, werde man diese mit der Gewerkschaft United Auto Workers aushandeln. Daimler-Chrysler halte sich bis dahin an die mit der Gewerkschaft geschlossenen Verträge, die noch bis 2003 laufen und unter anderem vorsehen, dass die Beschäftigten auch im Fall eines Stopps der Produktion 95 % ihrer Löhne erhalten.

Zeitungsberichte, wonach Verkaufsaktionen mit Rabatten von bis zu 4 000 USD je Chrysler-Pkw eingestellt werden sollen, wollte Fröhlich nicht bestätigen.

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