Rabattgesetz tritt früher in Kraft
Einzelhandel will bei Schlussverkauf keine Zusatz-Rabatte geben

Der vorzeitige Wegfall des Rabattgesetzes wird nach Ansicht des Handels keine Auswirkungen auf die Preise im Sommerschlussverkauf haben.

afp BERLIN. .Beim am kommenden Montag beginnenden Schlussverkauf würden ohnehin "gewaltige Preisabschläge" vorgenommen, hieß es am Montag vom Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE).

"Da wird absolut keine Luft mehr sein für Zusatz-Rabatte", betonte HDE-Sprecher Hubertus Pellengahr in Berlin. Er zeigte sich enttäuscht darüber, dass Rabattgesetz und Zugabeverordnung nun doch schon vor dem Schlussverkauf wegfallen und damit früher als erwartet: Bundespräsident Johannes Rau unterzeichnete am Montag das entsprechende Gesetz, nun kann es am Mittwoch in Kraft treten. Ab diesem Tag ist dann auch in Deutschland unbegrenztes Feilschen möglich.

Ursprünglich hatte der Handel gehofft, dass dies erst nach dem Schlussverkauf geschieht. Während der zwei Aktionswochen werden die Einzelhändler laut Pellengahr diesmal mehr Ware reduzieren und höhere Preisnachlässe gewähren als in den Vorjahren. Grund dafür seien die enorm hohen Lagerbestände, die auf den schwachen und späten Sommer zurückzuführen seien. Deshalb werde es viele Preisnachlässe zwischen 30 und 50 Prozent geben.

Angesichts dieser deutlichen Abstriche sei es für die Kunden trotz des Wegfalls des Rabattgesetzes aussichtlos, um weitere Rabatte zu feilschen, sagte der HDE-Sprecher. "Bei der Herbstware dagegen kann man es ja probieren."

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