Radarsysteme
EADS will Thomson-Sparte Detexis kaufen

REU5288 3 wi 192 ( GERT GEM SWI OE DNP WEU EUROPE GEE DE FR ES GB IT AIR AER MRG_ EAD.PA TCFP.PA SIFI.MI CPX ) L04220876 rtr MÜNCHEN. Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS erwägt nach einem Zeitungsbericht den Kauf der Radarsparte des französischen Verteidigungskonzerns Thomson-CSF Detexis. Das berichtete die Süddeutsche Zeitung am Montag in einer Vorabveröffentlichung unter Berufung auf Rüstungskreise. Ein EADS-Sprecher wollte den Bericht nicht kommentieren. Zu Spekulationen über eine Allianz von EADS, Thomson-CSF und der italienischen Finmeccanica-Tochter Alenia zur Entwicklung luftgestützter Radarsysteme sagte der Sprecher, EADS führe mit mehreren Unternehmen in Europa und in den USA Gespräche. Zu konkreten Vorhaben könne er aber keine Stellung nehmen.

Detexis ist mit einem Umsatz von rund einer Milliarde Euro der weltweit drittgrößte Hersteller von Radarsystemen. Es sei bekannt, dass EADS seine Aktivitäten bei Radarsystemen, die zum Kerngeschäft gehörten, ausbauen wolle, sagte der Konzernsprecher. Die anhaltenden Spekulationen zeigten nur die "hohe Anziehungskraft" der EADS, fügte er hinzu.

Die französische Zeitung "La Tribune" hatte berichtet, EADS wolle mit Thomson-CSF und Alenia ein Gemeinschaftsunternehmen für Radarsysteme gründen. Eine solche Allianz würde Thomson-CSF auch eine Beteiligung an dem europäischen Eurofighter-Projekt verschaffen, in dem der Konzern bisher keine Rolle spielt. Alenia und EADS sind zu rund 63 Prozent an dem Projekt beteiligt.

EADS ist seit Juli an den Börsen Frankfurt, Paris und Madrid notiert.

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