Radikale Umstellung gefordert
Greenpeace wirbt für Windkraft auf hoher See

Die Nordseeländer könnten nach Ansicht von Greenpeace langfristig rund ein Drittel ihres Strombedarfs mit Windrädern auf hoher See erzeugen.

dpa HAMBURG/ESBJERG. Das erklärte die Umweltorganisation im dänischen Esbjerg zum Auftakt einer weltweiten Informationstour über den Ausbau von erneuerbaren Energien. Mit den Schiffen "Rainbow Warrior" und "Arctic Sunrise" will Greenpeace bis zum Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung Ende August in Johannesburg Küstenstädte der Nordsee, des Atlantiks und des Pazifiks anlaufen, um für Wind- und Sonnenenergie zu werben.

"Öl raus - Wind rein, das ist die Botschaft die wir vermitteln wollen", erklärte Energie-Experte Sven Teske. Dafür müssten sich die nördlichen Industrieländer wie Großbritannien, Niederlande, Dänemark und Deutschland radikal umstellen. Auf dem Gipfel in Johannesburg müsse es außerdem klare Zusagen für den Aufbau von erneuerbaren Energien in den so genannten Entwicklungs- und Schwellenländern geben. Für Deutschland könnten bis zum Jahr 2010 Offshore-Windparks mit einer Gesamtleistung von 3000 Megawatt aufgebaut werden, schätzt Greenpeace.

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