Radstar bleibt bei T-Mobile
Ullrich spricht sich mit Teamchef Godefroot aus

Um sich richtig auszusprechen, reicht eine Viertelstunde nicht. "Wir haben angefangen, uns zu unterhalten und werden uns in den nächsten Tagen noch einmal zusammensetzen", sagte Jan Ullrich am Sonntag über seine kurze Unterredung mit T-Mobile-Teamchef Walter Godefroot.

HB HAMBURG. Nachmittags ging er dann beim Weltcuprennen HEW-Cyclassics in Hamburg an den Start. Er fuhr als 30. ins Ziel - zeitgleich mit dem Sieger Stuart O?Grady aus Australien. "Ich habe zum Schluss noch einmal alles versucht, aber es fehlte ein wenig die Spritzigkeit", sagte der Radstar. Bester Deutscher vor 800 000 Zuschauern an der Strecke war sein Teamkollege Erik Zabel als Siebter.

Ullrich sprach von einer "Annäherung" in der Unterredung mit Godefroot - mehr allerdings nicht. Sein Manager Wolfgang Strohband fügte hinzu: "Im Augenblick sieht es so aus, als ob Jan bei T-Mobile bleibt." Davon geht auch Walter Godefroot aus. "Es war ein gutes Gespräch. Jan wird weiter für T-Mobile fahren", verkündete er.

Godefroot hatte am vorletzten Tag der Tour de France, bei der Ullrich Vierter geworden war, in französischen Zeitungen harsche Kritik an Ullrich geübt. Dazu gehörte der Vorwurf an den Team-Kapitän und dessen persönlichen Betreuer Rudy Pevenage, sich nicht professionell genug auf die Tour vorbereitet zu haben. Ullrich hatte daraufhin "Konsequenzen" angekündigt.

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