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Rätselraten über angeblich im Irak entführten Italiener

Über das Schicksal eines angeblich im Irak entführten Italieners herrscht weiter Unklarheit. Am Mittwochabend waren Berichte aufgetaucht, wonach der 52-jährige Salvatore Santoro in der Nähe der Stadt Ramadi gekidnappt worden sei. Später hieß es, der Mann sei von den Geiselnehmern getötet worden.

dpa ROM. Über das Schicksal eines angeblich im Irak entführten Italieners herrscht weiter Unklarheit. Am Mittwochabend waren Berichte aufgetaucht, wonach der 52-jährige Salvatore Santoro in der Nähe der Stadt Ramadi gekidnappt worden sei. Später hieß es, der Mann sei von den Geiselnehmern getötet worden.

Eine Terroristengruppe habe einem irakischen Fotografen den Pass des Italieners und eine Leiche gezeigt. Das Außenministerium in Rom konnte am Donnerstag jedoch keinen dieser Berichte bestätigen.

Santoro, der seit 1961 in Großbritannien lebte, soll für eine britische Nichtregierungs-Organisation tätig sein. Die Nachricht von der Geiselnahme sei einer ausländischen Botschaft im Irak zugegangen, die sie an die italienische Vertretung in Bagdad weitergeleitet habe, berichtete das italienische Fernsehen.

In diesem Jahr wurden im Irak bereits sieben Italiener entführt. Zwei von ihnen wurden getötet, die anderen - darunter zwei Frauen - wurden später freigelassen.

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