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RAG-Tochter verkauft Folienhersteller

Der RAG-Konzern ist bei der Trennung von seiner Chemie- und Kunststofftochter Rütgers voran gekommen.

dpa-afx DÜSSELDORF/ESSEN. Der RAG-Konzern ist bei der Trennung von seiner Chemie- und Kunststofftochter Rütgers voran gekommen. RAG-Sprecher Cristian Kullmann bestätigte der Finanznachrichtenagentur dpa-AFX am Sonntag, dass Rütgers am Freitag das zur HT Troplast in Troisdorf gehörende Geschäftsfeld Trosifol an den japanischen Kuraray-Konzern verkauft habe und bestätigte damit einen Bericht der "Süddeutsche Zeitung" (Montagausgabe).

Einem Bericht der "Süddeutsche Zeitung" zufolge beträgt der Kaufpreis für die Firma, die mit 240 Mitarbeitern etwa 84 Mill. Euro umsetzt, 110 Mill. Euro. Offiziell wollte der Sprecher keine Angaben zum Kaufpreis machen. Unternehmenskreise bestätigten allerdings die von der Zeitung genannte Summe. Trosifol stellt Folien für Verbundsicherheitsglas in der Automobil- und Bauindustrie her.

Die in Japan börsennotierte Firma Kuraray will dem Bericht zufolge den Geschäftsbetrieb in Troisdorf fortführen und möglicherweise sogar ausbauen. Das Unternehmen soll sich bereit erklärt haben, die maßgeblichen Regelungen für die Arbeitnehmer beizubehalten. Der RAG-Konzern hatte nach der Übernahme des Chemiespezialisten Degussa die Auflösung von Rütgers beschlossen.

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