Rahmenvereinbarung mit "erheblicher strategischer Bedeutung"
Netz-Aufbau in China bringt Ericsson 850 Millionen Dollar

Der schwedische Telekomausrüster Ericsson hat von chinesischen Telekombetreibern einen Ausrüstungsauftrag im Volumen von mehreren hundert Millionen Dollar erhalten.

rtr/dpa-afx STOCKHOLM. Die Rahmenvereinbarung über GSM-, CDMA- und Multiservice-Netze für die Mobilfunkbetreiber Jiangsu Mobile Communications Co und China Unicom Jiangsu Branch sowie von der China Telecom Jiangsu Corporation habe einen Wert von 850 Mill. Dollar, teilte Ericsson am Freitag in Stockholm mit. Die Rahmenvereinbarung sei von erheblicher strategischer Bedeutung für das Unternehmen.

"Die Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung zeigt die kontinuiertlich starke Entwicklung für Ericsson in China und Asien", sagte Ericsson-Chef Kurt Hellstrom. Branchen-Experten schätzen die Zahl der Mobilfunknutzer im bevölkerungsreichsten Land Asiens derzeit auf etwa 100 Millionen Menschen. Bis zum Jahr 2005 wird mit einem Anstieg auf rund 300 Millionen Handy-Nutzer gerechnet. Mitte Mai hatte die China Unicom bereits Verträge im Gesamtwert von 1,46 Mrd. Dollar für das erste CDMA-Mobilfunknetz (Code Division Multiple Access) der so genannten zweiten Mobilfunk-Generation vergeben.

Investor AB erhöht Anteil auf 4,7 Prozent

Unterdessen hab die schwedische Investor AB bekannt, dass sie ihren Anteil an Ericsson von 3,3&nbp;% auf 4,7 % erhöht. Die Aktien an dem Netz- und Mobilfunkherstellers seien von den Stiftungen Knut und Alice Wallenberg sowie Marianne und Marcus Wallenberg abgegeben worden, teilte Investor mit. Die Transaktion sei per Aktientausch durchgeführt worden, hieß es weiter.

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