Raketen-Zerstörung reicht nicht aus
USA: Auch ohne Türkei wäre Irak-Invasion erfolgreich

Die USA haben am Montag bekräftigt, dass sie einen Krieg gegen den Irak auch ohne Unterstützung der Türkei gewinnen könnten. Das bisherige Nein des Parlaments in Ankara zu einer amerikanischen Invasion von türkischem Boden aus sei eine "Überraschung und Enttäuschung" gewesen, sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Ari Fleischer, am Montag in Washington.

HB/dpa WASHINGTON. Jedoch sei "Plan B" ebenfalls durchführbar. "Welche Route auch immer eingeschlagen wird, die militärische Mission wird erfolgreich sein."

Fleischer unterstrich, dass die laufende Zerstörung der irakischen Kurzstreckenraketen nach US-Ansicht nicht ausreicht, um einen Krieg abzuwenden. "Das ist keine echte Abrüstung. Wir haben keine vollständige, totale und sofortige Abrüstung gesehen. Wir haben nichts gesehen, was der UN-Sicherheitsrat gefordert hat." Der Irak zerstöre lediglich Waffen, deren Existenz er anfangs geleugnet habe. "Wie sollen wir wissen, ob es nicht die Mutter aller Ablenkungs- und Täuschungsmanöver ist?"

Fleischer erklärte, dass dem Irak Wochen und nicht Monate blieben, US-Präsident George W. Bush aber unverändert keine Entscheidung über den Einsatz kriegerischer Mittel getroffen habe.

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