Raketenbetreiber leidet weiterhin unter Fehlstart einer Ariane-5
Arianespace bleibt in roten Zahlen

Der europäische Raketenbetreiber Arianespace ist auch im vergangenen Jahr in den roten Zahlen geblieben, hofft aber für 2002 auf einen Auftrieb in seinem Trägerraketen-Geschäft.

dpa PARIS. Wegen des fehlgeschlagenen Starts einer Ariane-5-Trägerrakete im Juli 2001 sei für das vergangene Jahr mit Netto-Verlusten in Höhe von rund 50 Mill. Euro zu rechnen, sagte Arianespace-Chef Jean-Marie Luton am Montag in Paris. "Alles spricht allerdings dafür, dass wir unsere Zahlen im Jahr 2002 in Ordnung bringen können", erläuterte Luton.

Im Jahr 2000 hatte das in Evry bei Paris ansässige Unternehmen erstmals nach zwei Jahrzehnten hohe Verluste gemeldet, die mit 242 Mill. Euro weit über den jetzt für 2001 absehbaren etwa 50 Mill. Euro lagen. Der im Vorjahr noch auf 1,1 Mrd. Euro (2,15 Mrd. DM) gestiegene Umsatz dürfte für 2001 nur noch bei 800 Mill. Euro liegen. Es sei "realistisch und wahrscheinlich", dass Arianespace im begonnenen Jahr wieder den Umsatz von 2000 erreiche, sagte Luton.

Seit der Panne vom 12. Juli 2001, bei der zwei Satelliten in eine zu niedrige Umlaufbahn gebracht worden waren, ist die neue europäische Trägerakete Ariane 5 noch nicht gestartet. Der erste Neu- Start könnte jetzt Ende Februar erfolgen. Eine Ariane 5 soll Europas Envisat-Satelliten ins All bringen.

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