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Ralf Schumacher: „Ich war nicht bewusstlos“

dpa HAMBURG. Ralf Schumacher hat bestritten, nach seinem schweren Rennunfall in Indianapolis bewusstlos gewesen zu sein.

dpa HAMBURG. Ralf Schumacher hat bestritten, nach seinem schweren Rennunfall in Indianapolis bewusstlos gewesen zu sein.

"Völliger Unsinn, was da verzapft wird. Ich war in Indy gar nicht bewusstlos", sagte der Formel-1-Pilot der "Bild"-Zeitung. Der 28 Jahre alte Rheinländer war am 20. Juni beim Großen Preis der USA mit seinem Williams-BMW mit 297,6 km/h rückwärts in eine Betonmauer geprallt. Er hatte dabei eine schwere Gehirnerschütterung erlitten und sich zwei Brustwirbel gebrochen.

Formel-1-Arzt Sid Watkins hatte vor mehreren Wochen erklärt, dass Schumacher ein erneutes "Aufprall-Syndrom" drohe, falls er zu früh ins Cockpit zurückkehre. Dieses könne im schlimmsten Fall tödliche Folgen haben. "Ich habe vor Hockenheim einen in den USA entwickelten Gedächtnis-Check machen lassen - da hatte ich die besten Werte", sagte Schumacher, der auch beim Großen Preis von Deutschland in Hockenheim hatte pausieren müssen.

Da Schumacher bis zum Großen Preis von Belgien Ende August Startverbot erhalten hat, ist ein Comeback frühstens beim Großen Preis von Italien (12. September) möglich. Auf eine Rückkehr zu diesem Rennen deutet auch hin, dass der Kerpener vom 1. bis zum 3. September an Testfahrten seines Teams in Monza teilnimmt, wie die Zeitschrift "Sport Bild" berichtet. Im August 2003 hatte sich der Formel-1-Pilot dort nach einem schweren Testunfall eine schwere Gehirnerschütterung zugezogen, nach der er 20 Sekunden bewusstlos war.

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