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Ralf Schumacher mit Toyota-Test zufrieden

Formel-1-Pilot Ralf Schumacher hat den ersten Testtag für seinen neuen Rennstall Toyota auf dem Circuit de Catalunya in Barcelona mit der zweitschnellsten Zeit abgeschlossen.

dpa BARCELONA. Formel-1-Pilot Ralf Schumacher hat den ersten Testtag für seinen neuen Rennstall Toyota auf dem Circuit de Catalunya in Barcelona mit der zweitschnellsten Zeit abgeschlossen.

Der 29-jährige Kerpener benötigte bei seiner besten von insgesamt 67 Runden 1:14,618 Minuten für den 4,727 km langen Kurs. Schneller war nur sein ehemaliger Williams-BMW-Kollege Juan Pablo Montoya aus Kolumbien, der bei seinem Debüt im Mclaren-Mercedes mit 1:14,202 Minuten die Tagesbestzeit erzielte.

Schon am Vormittag hatte sich Ralf Schumacher nach den ersten Testrunden zufrieden mit seinem neuen Dienstwagen gezeigt. "Das Paket ist besser als erwartet", sagte er. "Der Motor ist sehr, sehr gut, und der Wagen liegt gut." Er sei vom Team herzlich aufgenommen worden: "Die Stimmung ist sehr gut."

Schumacher steht offiziell noch bis Ende des Jahres bei Williams-BMW unter Vetrag. Sein bisheriger Arbeitgeber erlaubt ihm aber, bereits für Toyota zu arbeiten. Allerdings musste der sechsmalige Grand-Prix-Sieger ohne Sponsorenembleme in Barcelona auftreten.

Für Williams war Schumacher seit 1999 gefahren. Er soll nun den in Köln ansässigen japanischen Rennstall endlich an die Spitze führen. Toyota ist seit dem Debüt 2002 trotz großen finanziellen Aufwandes unter den Erwartungen geblieben.

"Ich habe in den vergangenen sechs Jahren Geduld gelernt. Mich kann nichts mehr erschüttern", meinte der jüngere Bruder des siebenmaligen Weltmeisters Michael Schumacher über seine neue Herausforderung. Er werde im Winter oft in der Fabrik bei Köln sein, um mit dem Team zu arbeiten. Zweiter Toyota-Fahrer ist der Italiener Jarno Trulli, der in Barcelona Tages-Achter wurde.

Auf dem Circuit de Catalunya drehten einen Monat nach Saisonende neben Toyota und Mclaren-Mercedes auch die meisten anderen Teams ihre ersten Testrunden. Unter anderem testete der Jaguar-Nachfolge-Rennstall Red Bull Racing mit dem Österreicher Christian Klien, der Tages-Vierter wurde, und dem Italiener Vitantonio Liuzzi (9.). Der Australier Mark Webber, bisher für Jaguar unterwegs, fuhr erstmals im Williams-BMW und kam auf Platz fünf.

Wer das zweite Cockpit von Williams-BMW bekommt, entscheidet sich erst im Dezember. Ein Kandidat ist der Mönchengladbacher Nick Heidfeld, der in der abgelaufenen Saison bei Jordan unter Vertrag stand.

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