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Ralf Schumacher zur Untersuchung vor Monza-Test

Die Ärzte entscheiden am 31. August nach einer abschließenden Untersuchung, ob Unfallopfer Ralf Schumacher wie geplant Formel-1-Tests in Monza bestreiten kann.

dpa SPA-FRANCORCHAMPS. Die Ärzte entscheiden am 31. August nach einer abschließenden Untersuchung, ob Unfallopfer Ralf Schumacher wie geplant Formel-1-Tests in Monza bestreiten kann.

"Ich hoffe, Ralf kann fahren", sagte BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen vor dem Großen Preis von Belgien in Spa-Francorchamps. "Ich habe mit ihm vor kurzem gesprochen und er macht einen fitten Eindruck", berichtete Theissen weiter. Schumacher-Manager Willi Weber bestätigte, dass sein Schützling "gut drauf" sei.

Schumacher-Arzt Johannes M. Peil von der Sportklinik in Bad Nauheim wird mit einer Kernspin-Tomographie ein weiteres Mal die Knochendichte der beiden gebrochenen Brustwirbel überprüfen. Anschließend wird er in Absprache mit Formel-1-Doktor Sid Watkins entscheiden, ob der Williams-BMW-Pilot aus Kerpen bei den dreitägigen Tests im italienischen Monza erstmals nach seinem schweren Unfall in Indianapolis wieder fahren kann.

Schumacher hatte sich beim Großen Preis der USA am 20. Juni bei einem schweren Einschlag in eine Betonmauer mit 297,6 km/h den 11. und 12. Brustwirbel gebrochen sowie eine schwere Gehirnerschütterung zugezogen. Ursprünglich wollte der 29 Jahre alte Rheinländer schon vor zwei Wochen in Ungarn sein Comeback feiern, erhielt jedoch von den Ärzten keine Starterlaubnis. Jetzt will er, abhängig vom Okay der Mediziner und erfolgreichen Testfahrten, beim Großen Preis von Italien am 12. September antreten.

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