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Rally zum Handelsende am Neuen Markt

Der Neue Markt der Frankfurter Wertpapierbörse hat am Montag behauptet geschlossen. "Es gab keine großen Turbulenzen und war sehr ruhig", sagte ein Händler in Frankfurt. Zum Ende hin kam es zu einer kleinen Rally auf dem Börsenparkett, durch die die Indizes deutlich nach oben gezogen wurden.

dpa-afx FRANKFURT. Der Leitindex des Wachstumssegments, Nemax 50, stieg um 1,58 % auf 1 335,25 Punkte. Der Nemax All Share gewann 1,42 % auf 1 260,22 Stellen. Die feste Nasdaq hält uns zu Wochenbeginn im Rennen", sagte ein Händler. Die US-Technologiebörse hatte bis Handelsschluss in Frankfurt 1,5 % zugelegt. Der Glaube an den Fortgang der Börsenrally schwinde zusehens. "Viele Charttechniker sprechen schon von überkauften Märkten. Das verunsichert die Anleger und die Gefahr eines Rückschlages wird größer", sagte er.

Die Aktien der Senator Entertainment führten zeitweilig die Verliererliste mit einem Verlust von zeitweise über 8 Prozent auf 4,50 Euro an, schlossen dann aber auf 4,73 Euro. "Die mögliche Insolvenz der Kinowelt hat auf den Aktienkurs abgefärbt", sagte ein Händler. Die Kinowelt Medien AG hatte zuvor die Kündigung eines 100-Mill.-DM-Kredits bekannt gegeben. "Ich räume dem Unternehmen keine Überlebenschance mehr ein", sagte ein Analyst einer Großbank. Die Aktie der Kinowelt brach um 27,78 Prozent auf 0,65 Euro ein. 

Gekauft wurden Aktien von T-Online , die 0,57 Prozent auf 14,05 Euro zulegten. Auch Mobilcom-Aktien zogen um 3,10 Prozent auf 26,91 Euro an - so viel kostete die Aktie zuletzt im März dieses Jahres. "Das Kursplus beider Aktien ist eigentlich unerklärlich, aber wenn die Märkte anziehen, werden auch solche Unternehmen zu diesem Preis hochgekauft", sagte ein Händler. Meist sei es mit kleinen Umsätzen und großen Kursschritten voran gegangen. "Das kann bei einer Korrektur genauso schnell wieder nach unten gehen", hieß es.

Auf Nachfrage trafen die Papiere des Glasfaserspezialisten ADVA Optical: Die Anteilsscheine legten nachrichtenlos 19,47 Prozent auf 6,81 Euro zu. Die Aktien des Biotechnologieunternehmens Qiagen sanken hingegen um 2,35 Prozent auf 22,84 Euro. 

EM.TV-Papiere verloren nach Spekulationen über ein schnelles Ausscheiden von Finanzvorstand Marius Schwarz um 4,41 Prozent auf 1,95 Euro.

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