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Rambus: Geschäftsmodell auf der Kippe

Das Halbleiterunternehmen hat Ende vergangener Woche die Ergebnisse für das zweite Quartal vorgelegt. Der Gewinn wurde gegenüber dem Vorjahr nahezu versiebenfacht.

Der Umsatz wurde mit 31,2 Millionen Dollar fast verdoppelt. Dennoch ist das Quartal enttäuschend ausgefallen. Die Gewinnschätzungen in Höhe von elf Cents pro Aktie wurden um drei Cents verfehlt. Für das dritte Quartal prognostiziert Rambus einen Umsatzeinbruch um 20 Prozent. Das Unternehmen befindet sich in Rechtsstreitigkeiten mit mehreren Chipanbietern, die sich weigern, Lizenzgebühren an Rambus abzuführen. Dazu gehören Infineon und Micron Technology.
Rambus ist auf die Entwicklung von neuen Technologien spezialisiert, die an Chiphersteller lizenziert werden. Insgesamt hält Rambus über 100 Patente. Durch die Verfahren sind zusätzliche Kosten in Höhe von 7,3 Millionen Dollar entstanden. Ebenfalls belastend wirken sich weiterhin fallende Preise für Speicherchips aus. Das Management hat vorübergehend ein Einstellungsstop verhängt.

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