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Rambus: Lizenzvereinbarung mit Samsung

Einen Tag nachdem Gerüchte aufgekommen waren, dass Intel in Zukunft auf Rambus Produkte verzichtet, meldet der Chiptechnologie-Anbieter, dass mit Samsung eine Lizenzvereinbarung abgeschlossen wurde.

Danach zahlt Samsung - der führende Anbieter von DRAM Speicherchips - rückwirkend ab Juli dieses Jahres Lizenzgebühren auf die von Rambus entwickelte Chiptechnologie. Rambus plant, einen Teil dieser Einnahmen für eine Ausweitung der Marketing-Aktivitäten zu nutzen. Damit hat Rambus Lizenzvereinbarungen mit fünf führenden Chipherstellern geschlossen. Neben Rambus hat sich der Konzern in den vergangenen Monaten bereits mit NEC, Toshiba, Hitachi und Oki auf die Zahlung von Lizenzgebühren geeinigt. Die fünf Konzerne halten gemeinsam über 40 Prozent des gesamten Marktes.



Die Lizenzvereinbarung folgt nur einen Tag, nachdem Gerüchte die Rambus-Aktie auf Talfahrt geschickt hatten, wonach Intel - einer der größten Rambus-Kunden, in Zukunft auf die Nutzung der Rambus-Technologie verzichten wolle. Bislang blieben die Gerüchte um einen möglichen Rückzug des Chipherstellers allerdings unbestätigt. Die Rambus-Aktie hat sich in den vergangenen Monaten sehr volatil entwickelt. Mitte Juni notierte der Titel noch auf einem 52-Wochenhoch von 127 Dollar. Trotz dramatischer Kursverluste hält sich der Wert gemessen am Kurs vom Jahresanfang jedoch noch über 165 Prozent im Plus.

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