Rasanter Preisverfall
Gewinn bei Talkline sprudelt schwächer

Der Gewinn beim Telekommunikationsunternehmen Talkline aus Elmshorn sprudelte im vergangenen Jahr nicht mehr so kräftig wie 1999.

ddp/vwd HANNOVER. Der Gewinn beim Telekommunikationsunternehmen Talkline aus Elmshorn (Schleswig-Holstein) sprudelte im vergangenen Jahr nicht mehr so kräftig wie 1999. Ursache waren Akquisitionskosten für Neukunden, Belastungen durch ein neues Abrechnungssystem und Investitionsausgaben, wie Frank Schubert, Geschäftsführer der Talkline GmbH & Co KG, am Freitag auf der CeBIT in Hannover sagte. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) sank von 50 Millionen Euro (97,8 Millionen Mark) auf 37 Millionen Euro. Schubert forderte «bessere Wettbewerbsbedingungen im deutschen Telekommunikationsmarkt».

Der Umsatz stieg um 40 Prozent auf 1,35 Milliarden Euro, berichtete Schubert. Das Unternehmen habe im Festnetzbereich auf Grund des «rasanten Preisverfalls» nur noch 675.000 Kunden (Vorjahr: 870.000). Im Mobilfunk hingegen verzeichnete Talkline 1,55 Millionen Kunden und damit 62 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Internet als drittem Standbein erhöhte sich die Zahl von 210.000 auf 400.000. Die Zahl der Mitarbeiter stieg um 400 auf 1.850. Talkline ist einer der führenden Anbieter von Telekommunikationsdiensten in Deutschland. Das Unternehmen entstand 1991 als eine 100-prozentige Tochter der größten dänischen Telefongesellschaft Tele Danmark.

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