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Rasta-Gemeinde lockt mit «Marihuana-Delikatessen»

Johannesburg (dpa) - In Südafrika macht eine kleine Rasta-Gemeinde an der von Touristen stark genutzten Garden Route Schlagzeilen mit ihren «Dagga-Delikatessen». «Dagga» (gesprochen: Dacha) ist Südafrikas Umgangswort für Marihuana.

Johannesburg (dpa) - In Südafrika macht eine kleine Rasta-Gemeinde an der von Touristen stark genutzten Garden Route Schlagzeilen mit ihren «Dagga-Delikatessen». «Dagga» (gesprochen: Dacha) ist Südafrikas Umgangswort für Marihuana.

Nach niederländischem Vorbild will die Gemeinde in Knysna den ersten Koffie-Shop des Landes eröffnen - mit Produkten, die süchtig machen können. Neben Tee, Kaffee und Gebäck wollen sie auch «Dagga»-Eiscreme herstellen, berichtete die Zeitung «The Star» auf ihrer Titelseite.

«Dieser Shop ist seit zehn Jahren meine große Vision», erklärte Levi Bailey Tafari, Hohepriester der Rasta-Sekte Boboshanti. Die Polizei hat sich zu den Plänen der unternehmungslustigen Gemeinde noch nicht geäußert. In Südafrika ist der Verkauf von Rauschgift, darunter auch Marihuana, illegal.

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