Rating offener Immobilienfonds
Nur eingeschränkt transparent

Immer wieder stehen Immobilienfonds - ob offen oder geschlossen - wegen Intransparenz in der Kritik. Der Bundesverband Deutscher Investment- und Vermögensverwaltungsgesellschaften hat darauf nach jahrelangem Ringen reagiert und die Ratingagentur Moody's mit einer einheitlichen Bewertung offener Fonds beauftragt.

Zunächst haben die Ratingexperten sieben Produkte benotet. Die Analysten von Moody's stellten dabei die Qualität des Managements und des Immobilienportfolios sowie die Performance getrennt auf den Prüfstand. Die Notenskala für die beiden ersten Kriterien reicht von Aaa (außergewöhnlich hohe Qualität) bis B (fragwürdige Qualität). Ein bis fünf Sterne gibt es für die Rendite des Fonds.

Bei der Ratingpremiere kamen die Produkte von SEB, Deka und dem Internationalen Immobilien Institut (iii) der HypoVereinsbank-Gruppe im Bereich Management und Immobilienportfolio gut weg. Allerdings sind die Qualitätssiegel von Moody's keine Garantie für hohe Rendite. So erhielt der iii-Fonds Nr. 1 immerhin noch ein A2 (sehr gut) für die Qualität des Managements, erwirtschaftete in den vergangenen drei Jahren durchschnittlich aber nur 2,7 Prozent Zuwachs. Folglich muss sich der Fonds lediglich mit einem Stern für die Rendite begnügen.

Eine Liste mit den größten Einzelpositionen wie bei Aktienfonds wäre in diesem Fall sicher aufschlussreich. Die wird es aber wahrscheinlich auch in Zukunft nicht geben.

Quelle: Wirtschaftswoche

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