Ratings
Neue EU-Länder stoßen in die A-Klasse vor

Die neuen Mitglieder der EU haben in den Jahren vor dem EU-Beitritt Risiken für Investitionen abgebaut und ihr Kreditrating verbessert. Dieses Rating wird maßgeblich von drei Agenturen bewertet: Fitch, Moody?s und Standard & Poor?s.

jow DÜSSELDORF. Moody?s zum Beispiel verwendet eine Skala von C (etwa für Uruguay) bis Aaa (Eurozone). Ratings im Bereich der Noten A3 bis Aaa gelten als "Investment-Klasse". In diese höchste Klasse sind bereits neun der zehn neuen EU-Mitglieder aufgestiegen. Im Falle Litauens ist der baldige Aufstieg wahrscheinlich.

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Der Verbleib in der A-Klasse unterliegt indes Überprüfungen. Dabei spielen "Stärken" wie ein geringes Budgetdefizit oder starke Auslandsinvestitionen ebenso eine Rolle wie "Herausforderungen": fehlender politischer Konsens, Schuldentreiberei oder Aufwertungsdruck der heimischen Währung.

Um Schocks zu vermeiden, setzt Moody?s vor einer Änderung den "Rating-Ausblick" auf "positiv" oder "negativ". Verbessert sich das Rating, so kann das Land international billigere Kredite aufnehmen - und umgekehrt. Als Krisenindikattor aber reicht das Rating nicht aus.

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