Rationalisierung und Stellenabbau
Deutsche Post tritt weiter auf die Kostenbremse

Die Deutsche Post will ihre Rationalisierungsmaßnahmen fortsetzen, hat aber noch keine Pläne für einem konkreten Stellenabbau. Ein "generelles Stellenabbauprogramm" gebe es nicht, erklärte das Unternehmen am Montag in Bonn. Personelle Maßnahmen würden auch in Zukunft vor Beschlussfassung intensiv mit den Sozialpartnern diskutiert.

HB/dpa BONN. Das vom Aufsichtsrat gebilligte "Wertsteigerungsprogramm Star" ziele auf Kostensenkungen mit der weltweiten Nutzung von "Synergiepotenzialen" im gesamten Konzern, machte die Post klar. Dieses Programm sehe keinen konkreten Stellenabbau vor.

Neben dem Star-Programm kündigte die Post im Zuge der verfügten Portosenkung an, sämtliche weiteren Einsparmöglichkeiten zu überprüfen. Dazu stünden auch bis zu 10 000 Stellen im Briefdienst "zur Disposition", rund 1000 Filialen könnten geschlossen und zig- Tausende von Briefkästen abgehängt werden.

Konkrete Entscheidungen dazu seien noch nicht gefallen, betonte Post-Sprecher Martin Dopychai. "Es gibt weder definitive Pläne noch irgendwelche Entscheidungen zu einem Personalabbau." Maßnahmen zur Rationalisierung würden im Rahmen natürlicher Fluktuation umgesetzt, erklärte die Post. Darum gebe es auch keine betriebsbedingten Kündigungen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%