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Ratiopharm will Onkologie- und OTC-Geschäft mit Zukäufen ausbauen

BERLIN (dpa-AFX) - Der größte Generika-Hersteller Europas Ratiopharm willdas Segment Onkologie und das Geschäft mit verschreibungsfreien Medikamenten(OTC) mit Übernahmen stark ausbauen. Das sagte Unternehmens-Chef ClaudioAlbrecht der Tageszeitung "Die Welt" (Dienstagausgabe). Die Ulmer wollen bei OTCmittelfristig zu den führenden Anbietern in Europa aufschließen. "Wir sind zwarin Deutschland führend. In Europa haben wir aber einen Nachholbedarf und sinddaher auf der Suche nach Verstärkung", sagte Albrecht. Die Kriegskasse sei gutgefüllt. Die Frage, ob Ratiopharm eine Übernahme der OTC-Sparte derschweizerischen Roche erwäge, wollte Albrecht nichtkommentieren.

BERLIN (dpa-AFX) - Der größte Generika-Hersteller Europas Ratiopharm willdas Segment Onkologie und das Geschäft mit verschreibungsfreien Medikamenten(OTC) mit Übernahmen stark ausbauen. Das sagte Unternehmens-Chef ClaudioAlbrecht der Tageszeitung "Die Welt" (Dienstagausgabe). Die Ulmer wollen bei OTCmittelfristig zu den führenden Anbietern in Europa aufschließen. "Wir sind zwarin Deutschland führend. In Europa haben wir aber einen Nachholbedarf und sinddaher auf der Suche nach Verstärkung", sagte Albrecht. Die Kriegskasse sei gutgefüllt. Die Frage, ob Ratiopharm eine Übernahme der OTC-Sparte derschweizerischen Roche erwäge, wollte Albrecht nichtkommentieren.

Die Ausweitung der Geschäftsbereiche bei Ratiopharm gehe einher mit derExpansion im Ausland. "Wir stellen jetzt schon die Weichen: Der Umsatz, den wirim Ausland erzielen, soll innerhalb der nächsten beiden Jahre von 38 Prozent aufmehr als 50 Prozent ausgeweitet werden." Besonders nach Italien, Frankreich undPolen blicke Ratiopharm. Hintergrund für die Fokussierung auf das Ausland istder schrumpfende deutsche Markt. "Wir haben zwar ordentliches Volumenwachstum.Allerdings leiden die Margen, weil der Konkurrenzkampf zwischen den Anbieternhärter wird und die Bundesregierung uns ein Zwangsrabatt von 16 Prozentüberstülpt", zitiert die Zeitung Albrecht.

Viele der mehr als 60 Generika-Hersteller stünden unter starkem Kostendruckund könnten mittelfristig kaum überleben. "Ich schätze, dass in fünf bis zehnJahren der deutsche Generika-Markt neu geordnet ist. Übrig bleiben dürften etwa10 bis 15 große und international aufgestellte Konzerne. Wer ausschließlich aufden deutschen Markt setzt, wird es sehr schwer haben", sagte Albrecht. In diesemJahr will Ratiopharm seine Umsätze in Deutschland um zehn, weltweit um 33Prozent steigern.

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