Ratschläge aus Baden-Württemberg
Vor Umtauschbetrügern in Acht nehmen

19.4.2001 abk DÜSSELDORF. "Vor allem in der Euro-Umtauschphase Anfang 2002 werden Geldfälscher verstärkt versuchen, Blüten in Umlauf zu bringen. Deshalb sollten alle umso genauer auf die Geldscheine schauen." Das rät der baden-württembergische Innenminister Thomas Schäuble. Es sei wichtig, sich rechtzeitig über das Aussehen und die Sicherheitsmerkmale der neuen Währung zu informieren. Wie die Euroscheine genau aussehen und woran man erkennen kann, dass sie echt sind, wird am 1. September bekannt gegeben. Schäuble warnt aber auch vor gefälschten DM-Scheinen. Jetzt sei die letzte Gelegenheit für Kriminelle, DM-Blüten auf den Markt zu bringen.

Die Polizei rechnet im Zusammenhang mit der Währungsumstellung mit einer Zunahme der Falschgeldkriminalität. Daher warnt sie die Bevölkerung vor Betrügern. Die Bürger sollten sich vor Umtauschbetrügern in Acht nehmen, die sich an der Haustür als "Euro-Umtausch-Beauftrage" einer Bank ausgeben. "Lassen Sie sich nicht auf unseriöse Umtauschangebote ein, sondern wenden Sie sich an die Bank Ihres Vertrauens", rät der Innenminister. Vorsichtig sollte man auch sein, wenn Kapitalanlagen mit utopisch hohen Renditen angeboten werden. Betrüger könnten versuchen sich die Unsicherheit um die Stabilität der neuen Währung auszunutzen.

Auch bei Eurofragen soll die Polizei zukünftig als Freund und Helfer zur Verfügung stehen. In Baden-Württemberg wurden bereits spezielle Schulungen für Polizeibeamte durchgeführt. "Unsere Beamten sind für die Einführung des Euro und damit zusammenhängender möglicher Straftaten gut gerüstet, unsere Einsatzkonzeption steht", versichert Schäuble.

Auch die umfassende Information der Öffentlichkeit habe man nicht vergessen. Die Broschüre "Euro-Visionen - So schützen Sie sich vor Umtausch-Risiken" ist bei allen Polizeiwachen in Baden-Württemberg erhältlich. Weitere Informationen und Tipps im Internet unter: www.polizei.propk.de.

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