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Ravensburger sucht Partner für Multimediatochter

ddp STUTTGART. Der Spiele- und Medienkonzern Ravensburger sucht offenbar einen Partner für seine Multimedia-Tochter Interactive Media, für die bisher ein Börsengang geplant war. Außerdem will der Konzern einem Zeitungsbericht zufolge seinen Anteil von 54 % an der börsennotierten Filmetochter RTV weiter reduzieren.

«Als Mehrheitsaktionär sind wir durchaus offen für Gespräche», sagte Vorstandschef Detlev Lux der «Stuttgarter Zeitung» (Mittwochausgabe). Eine Konsolidierung in der Branche sei nötig. Um im Multimediageschäft weltweit mitzuspielen, sei Ravensburger als Mittelständler zu klein. Es sei nicht auszuschließen, dass sich das Unternehmen aus dem Mediengeschäft ganz zurück zieht, sagte Lux. Ravensburger , das im vergangenen Jahr einen Fehlbetrag von 28 Mill. DM verbuchte, will dem Bericht zufolge in diesem Jahr mit der Konzentration auf das Kerngeschäft mit Büchern und traditionellen Spielen wieder ein ausgeglichenes Ergebnis erwirtschaften.

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