Reaktion auf Angriffe auf US-Soldaten: Kampfjets bombardieren Angreifer in Afghanistan

Reaktion auf Angriffe auf US-Soldaten
Kampfjets bombardieren Angreifer in Afghanistan

Als Reaktion auf Angriffe auf US-Soldaten in Afghanistan haben Kampfflugzeuge der von den USA geführten Koalition am Dienstag lasergesteuerte Bomben auf Ziele im Landesinneren abgeworfen. F-16-Kampfjets hätten drei Höhlen und mindestens fünf bewaffnete Männer in der Bergregion im Zentrum angegriffen, teilte ein US-Militärsprecher auf dem Luftwaffenstützpunkt Bagram nahe der Hauptstadt Kabul mit.

Reuters BAGRAM. Am Montagmorgen seien US-Soldaten im Baghran-Tal mit Maschinengewehren und Granaten beschossen worden. Ebenfalls am Montag war während des Besuchs von Bundesverteidigungsminister Peter Struck im deutschen ISAF-Stützpunkt in Kabul mindestens eine Rakete in der Nähe eingeschlagen. Verletzt wurde niemand.

"Im Morgengrauen wurden die Soldaten von den Bergrücken auf der anderen Seite (des Tals) aus beschossen", sagte der Sprecher. Luftunterstützung sei angefordert worden, die F-16 hätten fünf Bomben abgeworfen. Kein US-Soldat sei verletzt worden, über Verluste beim Gegner sei nichts bekannt.

Das niederländische Verteidigungsministerium teilte mit, die Angreifer seien in die Provinz Urusgan geflohen, nachdem niederländische F-16 die Region angegriffen hätten. Die Niederlande haben am Montag gemeinsam mit Deutschland das Kommando der internationalen Sicherheitstruppe ISAF übernommen, die Kabul und Umgebung sichern soll.

Die US-geführte Koalition umfasst 13 000 Soldaten und sucht nach Angehörigen der El-Kaida-Organisation des Moslem-Extremisten Osama bin Laden und radikal-islamischen Taliban.

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