Reaktion auf Autobombe
Israelische Panzer stoßen nach Dschenin vor

Die Reaktion der Israelis auf den Anschlag auf einen Bus ließ nicht lange auf sich warten: Panzer sind nach Angaben der Palästinenser-Polizei am Mittwoch in die Stadt Dschenin im Westjordanland eingedrungen.

Reuters DSCHENIN. Vorher hätten Kampfhubschrauber in die Stadt geschossen, hieß es. In israelischen Militärkreisen wurde der Vorstoß als "Routine-Patrouille" bei der Bekämpfung des 20 Monate alten Palästinenser-Aufstandes gegen die Besatzungsmacht bezeichnet. Einige Stunden vorher war auf der anderen Seite der Grenze bei Dschenin eine Autobombe detoniert und hatte 16 Israelis getötet. Zu der Tat bekannte sich die radikal israelfeindliche Organisation Islamischer Dschihad.

Das Flüchtlingslager Dschenins war Schauplatz der heftigsten Kämpfe während der israelischen Oster-Offensive im Westjordanland gewesen. Die Offensive hatte die Anschläge in Israel beenden sollen. Die israelische Regierung betrachtet die Lager der Flüchtlinge des Krieges um die Gründung Israels 1948 als Brutstätten solcher Anschläge.

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