Reaktion auf Entscheidung des Bundeskartellamts
Lufthansa kritisiert Kartellwächter wegen Fusionsverbot mit Eurowings AG

Angesichts des globalen Wettbewerbs sei die Angelegenheit "nicht mit der deutschen Brille" zu lösen, so Vorstandsmitglied Thierry Antinori.

ddp.vwd BERLIN. Die Deutsche Lufthansa hat das Fusionsverbot mit der Eurowings AG durch das Bundeskartellamt kritisiert. Vorstandsmitglied Thierry Antinori sagte am Mittwoch, er sei befremdet, dass die Kartellwächter das Zusammengehen von Lufthansa und Eurowings nicht zuließen.

Das Thema sei "nicht mit der deutschen Brille" zu lösen, da der Wettbewerb heute global und der Kunde international sei, stellte Antinori fest. Eine verhinderte stärkere Kooperation könnte auch die Zukunft von Eurowings gefährden. Die Lufthansa habe das Gespräch mit Eurowings sofort wieder aufgenommen.

Den Ticketverkauf über Internet biete jetzt auch die Lufthansa an, obwohl gegenwärtig noch 93 % der Buchungen über Reisebüros abliefen, ergänzte Antinori. Mit den "wichtigen Schlüsselpartnern" wolle die Lufthansa Vergütungsmodelle entwickeln.

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