Reaktion auf Finanzkrise
US-Demokraten üben Kritik an Bushs Krisenmanagment

Die beiden demokratischen US-Präsidentschaftskandidaten Barack Obama und Hillary Clinton haben an der Reaktion von Amtsinhaber George W. Bush auf die weltweite Finanzkrise scharfe Kritik geübt. Obama sprach offen von einer Rezession im Land, während Bush betonte, die Lage sei auf lange Sicht unter Kontrolle.

HB MONACA. Die Präsidentschaftsbewerber der US-Demokraten, Hillary Clinton und Barack Obama, haben Amtsinhaber George W. Bush wegen seiner Reaktion auf die Turbulenzen auf den Finanzmärkten scharf kritisiert. Die Wirtschaft sei durcheinander und nähere sich einer Rezession, sagte Obama auf einer Veranstaltung nahe Pittsburgh am Montag. „Wahrscheinlich sind wir schon in einer.“

Bush hatte zuvor erklärt, seine Regierung habe die Lage im Griff. Clinton sprach vor Journalisten in Washington von einer Zeit der wirtschaftlichen Anspannung und Unsicherheit. „Jetzt sitzen wir in der Tinte, und wir sollten uns besser rausbefördern, bevor die Konsequenzen bedrohlich werden“, erklärte sie.

Bush hatte nach einem Treffen mit Finanzminister Henry Paulson und anderen Wirtschaftsberatern im Weißen Haus eingeräumt, dass das Land derzeit „wirtschaftlichen Herausforderungen“ gegenüberstehe. Die Regierung habe jedoch „starke, entschlossene Maßnahmen ergriffen“. Auf lange Sicht werde es der Wirtschaft gut gehen.

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