Reaktion auf Finanzspekulation beim MDR
ARD-Sprecher: Sender müssen Mittel ertragsbringend anlegen

dpa HAMBURG. Die Anstalten der ARD sind nach den Worten von ARD-Sprecher Claus Schneggenburger angehalten, mit ihren liquiden Mitteln "verantwortlich und ertragsbringend" umzugehen. Damit reagierte Schneggenburger auf die am Wochenende bekannt gewordenen Anlage-Spekulationen des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR). Der ARD - Sprecher sagte, ein ertragsorientierter Umgang mit den Mitteln wirke sich auch gebührensenkend aus. Die einzelnen Anstalten seien jedoch für ihr Finanzgebaren selbst verantwortlich.

MDR-Intendant Udo Reiter hatte am Wochenende bestätigt, dass der MDR bei Währungsanleihen in Südamerika rund drei Mill. DM Verlust gemacht habe. Zugleich stünden dem jedoch Gewinne von 74,4 Mill. DM gegenüber. Bei dem investierten Geld handelte es sich nach Reiters Angaben um Mittel aus der Anschubfinanzierung für den MDR und nicht um Gebührengelder.

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