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Real-Präsident Pérez wiedergewähltDPA-Datum: 2004-07-12 14:37:13

Madrid (dpa) - Real Madrids Präsident Florentino Pérez ist trotz der völlig verpatzten Saison mit überwältigender Mehrheit für weitere vier Jahre im Amt bestätigt worden, teilte der Club mit.

Madrid (dpa) - Real Madrids Präsident Florentino Pérez ist trotz der völlig verpatzten Saison mit überwältigender Mehrheit für weitere vier Jahre im Amt bestätigt worden, teilte der Club mit.

Bei den Mitgliederwahlen des spanischen Fußball-Rekordmeisters erhielt der 57 Jahre alte Bauunternehmer 94,3 Prozent der Stimmen. Sein Vorgänger Lorenzo Sanz kam nur auf 4,0 Prozent, der dritte Kandidat, Anwalt Arturo Baldasano, auf 1,7 Prozent. Wahlberechtigt waren rund 65 000 Mitglieder des Vereins, die Beteiligung lag bei knapp 48 Prozent.

«Eure Träume sind unsere einzige Grenze», verkündete Pérez nach der Wahl vielsagend und nährte damit die Hoffnung auf einen weiteren spektakulären Neuzugang. Auf seiner Wunschliste stehen angeblich der niederländische Torjäger Ruud van Nistelrooy von Manchester United und der englische Shooting-Star Wayne Rooney vom FC Everton. Außerdem ist Real Madrid bereit, 20 Millionen Euro für den portugiesischen Verteidiger Ricardo Carvalho (FC Porto) hinzublättern.

In den vergangenen vier Jahren hatte Pérez bereits Stars wie Luis Figo, Ronaldo, Zinedine Zidane und David Beckham zu den «Königlichen» geholt. Zudem baute er mit dem Verkauf des clubeigenen Trainingsgeländes den riesigen Schuldenberg des Vereins ab. Sein wichtigstes Versprechen war diesmal jedoch, das Santiago-Bernabéu- Stadion für 30 Millionen Euro mit einem ausfahrbaren Dach in «die modernste Fußball-Arena der Welt» zu verwandeln.

Vorgänger Lorenzo Sanz hatte mit großen Verpflichtungen für seine Kandidatur geworben. Unter seinen Favoriten war auch Tomas Rosicky von Borussia Dortmund. Doch mit seiner Niederlage dürfte dieses Thema vom Tisch sein.

Real Madrid hat in der vergangenen Saison keinen einzigen Titel geholt und landete in der Liga am Ende auf dem vierten Tabellenplatz hinter Meister FC Valencia, dem FC Barcelona und Deportivo La Coruña.

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