Rebellen kehren in ihre Verstecke zurück
Zapatisten sagen Mexiko-Stadt leise Servus

ap MEXIKO-STADT. Die Anführer der Zapatistischen Befreiungsarmee (EZLN) und ihre Anhänger haben am Freitag wieder die Haupstadt Mexiko-Stadt verlassen. Mehrere Wochen hatten sie dort das politische Geschehen bestimmt und anderem auch mit dem mexikanischen Kongress über ihre politischen Ziele diskutiert. Die EZLN kündigte dabei auch das Ende ihrer militärischen Aktionen und die Aufnahme des politischen Kampfes an. Ohne große Ankündigung verließen sie am Freitag wieder Mexiko-Stadt. Wann sie wieder in ihren Verstecken im Dschungel von Chiapas sein wollten, war nicht bekannt.

Die EZLN hatte sich am Neujahrstag 1994 gegen die Regierung erhoben und vorübergehend mehrere Städte besetzt. Friedensverhandlungen mit der Regierung endeten mit einer Vereinbarung, die der damalige Präsident Ernesto Zedillo aber nicht akzeptierte. Die Vereinbarung, die der neue Präsident Vicente Fox nach seinem Amtsantritt an den Kongress weiter leitete, sieht weit reichende kommunale Selbstverwaltung der indianischen Dörfer und größere Landrechte vor.

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