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Rebellen liefern sich neue Gefechte mit Soldaten in Mazedonien

Mazedonische Truppen haben am Montag mehrere Stellungen albanischer Rebellen angegriffen und damit eine seit Tagen andauernde einseitige Feuerpause beendet.

Reuters VAKCINCE. Mazedonische Truppen haben am Montag mehrere Stellungen albanischer Rebellen angegriffen und damit eine seit Tagen andauernde einseitige Feuerpause beendet. Reuters-Reporter berichteten, das Militär habe Panzer, Artillerie und Kampfhubschrauber gegen die Freischärler in Vakcince, Slupcane und anderen Bergdörfern eingesetzt. Die Ortschaften werden seit fast drei Wochen von den Rebellen gehalten. Nach den Angriffen stieg über Slupcane dichter Rauch auf. In der schwer zerstörten Ortschaft sitzen Hunderte Zivilisten fest, die nach NATO-Angaben von den Rebellen als lebende Schutzschilde missbraucht werden.

Die mazedonische Regierung weigert sich, mit den Rebellen zu verhandeln. Sie bezeichnete diese als Terroristen und wirft ihnen vor, separatistische Ziele zu verfolgen. Die Rebellen kämpfen nach eigener Darstellung für die Rechte der albanischen Minderheit in Mazedonien. Seit Wochen hatten sich die Rebellen im Norden des Landes Gefechte mit den mazedonischen Sicherheitskräften geliefert.

Am Donnerstag hatte die Regierung in Skopje ihr Ultimatum an die Rebellen verstreichen lassen und eine einseitig erklärte Waffenruhe verlängert. Die Regierung hatte die Rebellen aufgefordert, das Kampfgebiet zu verlassen. Andernfalls werde sie erneut eine Offensive starten.

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