Rebellen wollen Kampf um unabhängiges Mindanao verstärken
20 Tote bei Gefechten mit Moslemrebellen auf Südphilippinen

afp ZAMBOANGA. Bei schweren Gefechten zwischen der moslemischen Rebellenorganisation MILF und dem Militär sind auf den Südphilippinen 20 Menschen getötet worden. Bei den Toten handele es sich um elf Moslemrebellen und neun Soldaten, teilte das Militär am Mittwoch mit. Zwölf weitere Soldaten seien verletzt worden. Die Kämpfe in der Provinz Lanao del Sur hätten begonnen, nachdem Dutzende von Rebellen der Moro Islamische Befreiungsfront mehrere Armeetrupps in der Stadt Balabagan überfallen hätten, sagte Militärführer Ernesto de Guzman. Zur Verstärkung gerufene Soldaten hätten die Rebellen nach zwei Stunden überwältigt.

Ein Sprecher der MILF hatte zu Beginn der Woche angekündigt, die Organisation werde ihren Guerillakampf verstärken. "Hier in Mindanao herrscht immer noch überall Krieg", sagte Eid Kabalu der Nachrichtenagentur AFP. Die MILF kämpft seit 21 Jahren für einen unabhängigen islamischen Staat im Süden des überwiegend katholischen Inselstaates.

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