Rechnertechnik
Programm verhindert PC-Missbrauch

Der Missbrauch des Arbeitsplatzrechners in Firmen ist ein Sicherheitsrisiko ersten Grades. Studien zeigen, dass über die Hälfte der angerichteten Schäden von eigenen Mitarbeitern verursacht werden. Eine neue Software soll jetzt helfen, dieses Risiko deutlich einzudämmen.

hiz DÜSSELDORF. Mit der Software Winsecure von Datapol können die Möglichkeiten und Rechte, die ein Anwender auf einem Rechner besitzt, beliebig eingeschränkt werden. So kann der Administrator verhindern, dass Programme installiert oder dass bestimmte Dateitypen geöffnet werden und dass Icons und Programme auf dem Bildschirm oder in den Menüs erscheinen.

Je nach Aufgabenfeld eines Beschäftigten kann man mit der Software die notwendigen Rechte ganz individuell einrichten: Ein Mitarbeiter der Personalabteilung muss etwa Zugriff auf die Personaldaten und die zugehörigen Programme haben, aber er muss keine Daten auf ein externes Laufwerk speichern. Ein Programmierer hingegen benötigt den Zugriff auf die Laufwerke, aber keinen Zugriff auf die kaufmännischen Daten des Unternehmens.

Eine europaweite Untersuchung der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers zeigt, dass 73,2 % aller Firmen mit mehr als 5 000 Mitarbeitern Erfahrungen mit Wirtschaftskriminalität haben. 63 % der betroffenen Unternehmen sind aber nicht Opfer genialer Hacker. Vielmehr wirtschaften die eigenen Mitarbeiter hier in die eigene Tasche. In den meisten Fällen wird dabei der Computer am Arbeitsplatz für den Missbrauch genutzt.

Doch nicht nur kriminelle Handlungen sind für die IT-Verantwortlichen in den Unternehmen ein Problem: Aus dem Internet geladene Bildschirmschoner führen etwa oft dazu, dass der Rechner seinen Dienst versagt und neu installiert werden muss. Auch hier lässt sich Winsecure einsetzen.

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