Rechnungslegung wurde von HGB auf US-GAAP umgestellt
M.M. Warburg sieht Jungheinrich als "klaren Kauf"

ADX HAMBURG. Das Bankhaus M.M. Warburg stuft die Vorzugsaktien der Jungheinrich AG von "Halten" auf "Kaufen" hoch. Die vorgelegten Halbjahreszahlen zeigten eine "unerwartet positive Entwicklung", sagte Eggert Kuls.

Nach den hohen Verlusten im zweiten Halbjahr 1999 habe der Logistikausrüster nun deutlich dokumentiert, dass die operative Wende vollzogen sei. Zugleich betonte der Analyst, dass die Umstellung der Rechnungslegung von HGB nach US-GAAP, wodurch sich Sonderbelastungen von 1999 in das erste Halbjahr 2000 verschoben hätten, das wirkliche operative Wachstum sogar noch verschleierten. Damit stehe für das Gesamtjahr eine Ergebnisverbesserung von knapp 70 % im Raum.

Zusätzliche Impulse für Jungheinrich könnten der mögliche Aufschwung der Logistikausrüster im Zuge des E-Commerce-Booms sowie die beschlossene Steuerreform bringen. Da dem "erheblichen Kurspotenzial" derzeit nur ein geringes Risiko gegenüberstehe, sei der Titel als "klarer Kauf" einzustufen, betonte Kuls. Bei einem Kursziel von 15,20 Euro erhöhte er seine Gewinnschätzung für dieses Jahr von 76 auf 93 Cent je Aktie. Seine EPS-Erwartungen für 2001 liegen bei 1,47 Euro und für 2002 bei 1,90 Euro.

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