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Rechtsstreit mit Infineon: Rambus darf bestimmte Dokumente nicht zurückhalten

Im Patentrechtsstreit mit dem US-Chipproduzenten Rambus hat der Münchener Halbleiter-Hersteller Infineon Auftrieb erhalten. Ein US-Gericht verweigerte Rambus , bestimmte Dokumente in dem langjährigen Rechtsstreit zurückzuhalten, wie am Donnerstag (Ortszeit) bekannt wurde. Die Rambus-Aktie verlor in New York bis Handelsschluss mehr als 12 % auf 13,32 $.

dpa-afx LOS ANGELES. Im Patentrechtsstreit mit dem US-Chipproduzenten Rambus hat der Münchener Halbleiter-Hersteller Infineon Auftrieb erhalten. Ein US-Gericht verweigerte Rambus , bestimmte Dokumente in dem langjährigen Rechtsstreit zurückzuhalten, wie am Donnerstag (Ortszeit) bekannt wurde. Die Rambus-Aktie verlor in New York bis Handelsschluss mehr als 12 % auf 13,32 $.

Rambus liefert sich bereits seit Jahren einen Rechtsstreit mit Wettbewerbern. Der Infineon wirft die US-Firma Patentrechtsverletzungen vor. Im Gegenzug hat die Infineon Technologies AG gemeinsam mit dem südkoreanischen Hersteller Hynix bei der EU eine Beschwerde gegen Rambus eingereicht. Die Unternehmen beschuldigten Rambus, seine Stellung als exklusiver Lieferant eines weltweit führenden Technologiestandards zu missbrauchen, um von anderen Chip-Produzenten hohe Lizenzgebühren zu fordern.

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