Rechtsstreit vor Oberlandesgericht München
Telekom gibt im Streit um unerwünschte Werbe-E-Mails nach

Nach einem Magazinbericht verpflichtet sich T-Online, dem klagenden Anwalt Olaf Jansen keine Werbe-Mails mehr zu schicken.

afp HAMBURG. Im Rechtsstreit um unerwünschte Werbe-E-Mails hat die Deutsche Telekom offenbar klein beigegeben: Ihre Tochterfirma T-Online verpflichtete sich nach Angaben des Hamburger Magazins "Stern" vor dem Oberlandesgericht München, dem klagenden Anwalt Olaf Jansen keine Werbe-Mails mehr zu schicken. Der Anbieter habe zugesagt, in Zukunft nur noch dann die so genannten "Junk-E-Mails" zu verschicken, wenn der Empfänger "der jeweiligen Sendung zugestimmt hat oder sein Einverständnis vermutet werden kann". (Aktenzeichen 8 U 4220/00)

Ungewollte Werbe-E-Mails kosten Internet-Nutzer nach einer Studie der Europäischen Kommission weltweit jährlich 10 Milliarden Euro. Diese Zahl resultiert aus der Online-Zeit, die Computerbesitzer damit verbringen, die so genannten Junk-Mails aus dem Netz auf ihren Computer zu laden.

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