Reckturnen

Hambüchen schafft 7. Platz

Der Schwierigkeitsgrad von Florian Hambüchens Übung konnte sich mit denen der Großen messen. Nur die Landung war nicht so sauber, wie sie hätte sein können und kostet den jungen Turner vielleicht die Bronzemedaille. Aber mit seinem Können weckt Hambüchen die großen Hoffnungen wieder an alte Zeiten anknüpfen und eine neue Turngröße aus Deutschland stellen zu können.
Florian Hambüchen am Reck. Foto: dpa

Florian Hambüchen am Reck. Foto: dpa

HB ATHEN. Fabian Hambüchen hat sich am Montag mit seiner Reck- Übung in die Herzen eines Millionen-Publikums geturnt und trotz der verpassten Medaille und Platz sieben große Hoffnungen auf eine bessere Zukunft des deutschen Turnens geweckt.

Nach seiner perfekt ausgeführten Show mit drei Flugelementen - dem Tkatschew/gestreckt, dem Tkatschew/gebückt und dem Gienger-Salto - wurde der jüngste Turner der Olympia-Geschichte von den 12 000 Griechen in der Halle lautstark bejubelt. Mit 9,700 Punkten bedachten die Kampfrichter die Darbietung des 16-jährigen Wetzlarers, den ein Wackler beim Abgang eine noch höhere Benotung kostete.

Nach seiner Übung ballte der nur 1,58 m große Turn-Floh die Fäuste und strahlte in die Menge, mit dieser Übung hat er sich für die nächsten Jahre selbst hohe Maßstäbe gesetzt. Nicht nur seine Teamgefährten hatten ihm in der Halle die Daumen gedrückt, sondern auch der vom Schicksal so schwer gezeichnete Ronny Ziesmer, der seit dem Trainingsunfall am 12. Juli vom Kopf abwärts gelähmt ist, hatte via ARD dem beliebten Turn-Knirps die besten Wünsche mit einem "toi, toi, toi" übermittelt.

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