Recycling
Flasche aus der Flasche

Recycelter Kunststoff darf bisher nicht für die Herstellung von neuen Behältern für Getränke oder Joghurt verwendet werden.

WiWo ROSTOCK. Anders das Produkt, das eine neue Anlage in Rostock verlässt, die die dortige Cleanaway Plastic Recycling GmbH & Co. KG jetzt in Betrieb genommen hat. Dort werden PET-Flaschen recycelt, die vor allem für Mineralwässer und Limonaden verwendet werden. Anhaftende Verunreinigungen oder schädliche Stoffe, die eingedrungen sind, werden am Ende des waschintensiven Prozesses, bei dem die Flaschen zu Flocken zermahlen werden, in einem Drehrohrofen erhitzt. Dabei verdampfen die oberen Atomlagen der Partikel und die daran hängenden Schmutzreste. Zudem verlassen die Fremdmoleküle, die eingedrungen sind, den Kunststoff. Das Verfahren ist von der strengen Food and Drug Administration, der US-Aufsichtsbehörde für Lebensmittel und Medikamente, zugelassen. Entwickelt wurde es von der United Resource Recovery Corpo ration im US-Bundesstaat South Carolina. Die zehn Millionen Euro teure Anlage in Rostock hat eine Jahreskapazität von 15 000 Tonnen.

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