Rediuktion der Gesamtschulden
Sparprogramm: ABB baut über 10 000 Stellen ab

Der Elektro- und Technologiekonzern ABB wird im Zuge von Sparmaßnahmen voraussichtlich mehr als 10 000 der derzeit noch 146 000 Arbeitsplätze abbauen. Genaue Zahlen nannte ABB-Chef Jürgen Dormann am Freitag in Zürich jedoch nicht.

HB/dpa ZÜRICH. Er kündigte ein neues radikales Sparprogramm an, das Anfang 2003 beginnen und Mitte 2004 abgeschlossen sein wird. Ziel sei es, Kosten in Höhe von vier Prozent des Umsatzes zu senken. Zwei Drittel der Einsparungen sollen durch Stellenabbau erreicht werden.

Außerdem will der schwedisch-schweizerische Konzern die Geschäftsfelder Öl, Gas und Petrochemie sowie Gebäudetechnik im kommenden Jahr verkauft werden. Bereits in diesem Jahr hatte ABB eine Reihe von Sparten abgestoßen, um seine Schulden abzubauen. Damit konzentriert sich ABB künftig auf die zwei Bereiche Automationstechnik und Energietechnik.

"Wir brauchen schnelle Veränderungen", beteuerte Dormann. Gleichzeitig korrigierte er die Ertragsziele nach unten. In diesem Jahr rechnet ABB bei einem stagnierenden oder leicht rückläufigen Umsatz mit einer Betriebsgewinn-Marge von 1,5 %. Bis 2005 soll der Umsatz jährlich um 4 % wachsen. Die Gewinnmarge soll 2003 bei rund 4 % und 2005 bei 8 % liegen.

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