Reduzierung der Fixkosten vorantreiben
Norcom verringert Verluste und spart

Das Münchener Software- und Beratungsunternehmen Norcom Information Technology hat seine operativen Verluste im ersten Quartal verringert. Dennoch ist ein neues Kostensenkungsprogramm geplant, um noch mehr zu sparen.

Reuters MÜNCHEN. In den ersten drei Monaten 2002 seien der Materialaufwand um 48 Prozent und die Personalkosten um zehn Prozent gesunken, teilte das am Neuen Markt gelistete Unternehmen am Mittwochabend mit. Vor Steuern und Zinsen habe sich der Verlust auf 1,3 Mill. ? von 2,1 Mill. ? im Vorjahresquartal verringert. Wegen der Bildung latenter Steuern sei der Fehlbetrag unter dem Strich aber auf 1,9 Mill. ? von 1,4 Mill. gestiegen. Der Umsatz ging im ersten Quartal auf 7,3 (Vorjahreszeitraum: 7,8) Mill. ? zurück.

"Die Reduzierung der Fixkosten, auch im Personalbereich, wollen wir im Verlauf des Jahres weiter vorantreiben. Aus diesem Grund haben wir im zweiten Quartal ein weiteres Kostensenkungsprogramm eingeleitet", erklärte Vorstandschef Viggo Nordbakk. Die liquiden Mittel zum Ende März bezifferte Norcom mit 16,5 Mill. ? nach 17,3 Mill. ? zum Ende des Jahres 2001.

Prognosen für das laufende Jahr wollte Norcom erneut nicht wagen. Früheren Angaben zufolge erwartet das Unternehmen erst für 2003 schwarze Zahlen.

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