Referenzkurs: 0,8973 $
Zinsspekulation lässt Euro steigen

Spekulationen über eine schnelle EZB-Zinssenkung haben den Euro am Dienstag im frühen New Yorker Handel wieder nahe an die Marke von 90 US-Cents klettern lassen. Sollte die Europäische Zentralbank (EZB) bereits auf der Ratssitzung am Donnerstag den Leitzins senken, würde sie einem möglichen schwächeren Wachstum entgegen wirken und damit die Euro-Zone für Investoren wieder attraktiver machen, sagten Händler.

Reuters NEW YORK. Einer jüngsten Reuters-Umfrage zufolge rechnet jedoch eine knappe Mehrheit der befragten Volkswirte nicht mit einer Zinsensenkung am Donnerstag. Da US-Notenbank-Chef Alan Greenspan in seiner Rede vor Wirtschaftsexperten am Nachmittag in Washington nicht auf die Wirtschaftslage und die Zinsen in den USA einging, hatten seine Äußerungen Händlern zufolge zunächst keinen Einfluss auf den Euro.

Gegen 16.45 Uhr MESZ notierte der Euro mit 0,8973/83 Dollar wieder etwas unter seinem zuvor markierten Tageshoch bei 0,8991 Dollar, aber weiter knapp ein Fünftel US-Cent über seinem New Yorker Vortagesschluss. Die EZB hatte am Mittag in Frankfurt den Referenzkurs des Euro mit 0,8952 $ nach 0,8935 $ am Vortag ermittelt. Die US-Valuta verbilligte sich damit etwas auf 2,185 (2,19) DM.

Ein überraschend deutlicher Einbruch der um 17.00 Uhr MESZ anstehenden März-Zahlen zum US-Verbrauchervertrauen kann Händlern zufolge zusätzliche postive Impulse auf den Euro ausüben. Analysten rechnen mit einem Rückgang des Vertrauens auf 104,5 Zähler, nachdem der vom Institut Conference Board ermittelte Index im Februar auf 106,8 Punkte und damit auf den niedrigsten Stand seit viereinhalb Jahren gesunken war.

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