Regelmäßige Fondsberichterstattung
Detaillierte Wertentwicklungsvergleiche im Handelsblatt

Orientierung tut not, denn der Fondsanleger kann in Deutschland mittlerweile auf über 4000 Produkte zurückgreifen. Wertentwicklungslisten sollen bei der Kaufentscheidung helfen. Diese Vergleiche müssen detailliert genug sein, um die Erfolge oder Misserfolge des Fondsmanagers offen zu legen.

FRANKFURT/M. Mehr Information, mehr Nutzwert: So präsentieren sich die regelmäßigen Fondsberichte des Handelsblatts ab heute. Die einzelnen Fondsgruppen werden weiter aufgesplittet, um eine bessere Vergleichbarkeit der Performance zu gewährleisten. Außerdem werden jetzt auch neue Produktgruppen sowie die großen Fonds separat analysiert.

Datenlieferant bleibt die Gesellschaft für Fondsanalyse GFA, eine Gemeinschaftsgründung der Vermögensverwaltungs- und Fondsresearchgesellschaft Feri Trust und der Nachrichtenagentur vwd. Auch die Grundstruktur der zentralen Performancetabelle ändert sich nicht. Sie wirft für eine Produktgruppe mit einheitlichem Anlageschwerpunkt die zehn Fonds mit den höchsten sowie die fünf mit den geringsten Wertentwicklungen im aktuellen Zwölfmonatszeitraum aus. Dabei werden alle in Deutschland angebotenen Produkte einbezogen.

Der gesamte "Durchlauf" aller Fondsgruppen in den Handelsblatt-Ausgaben von Montag bis Freitag nimmt nun zwei Monate in Anspruch. Er löst den früheren Vierwochenrhythmus ab. Es bleibt allerdings bei der monatlichen Umstellung auf die aktuellsten Performancedaten, d.h. spätestens ab Mitte eines Monats werden die Wertentwicklungsdaten per Ultimo des Vormonats verwendet.

Eine weitere Aufsplittung der Fondsgruppen ist aus mehreren Gründen notwendig. Zunächst weisen Standard- und Nebenwerte auf vielen Aktienmärkten sehr unterschiedliche Kursentwicklungen auf. Das gilt beispielsweise für Frankfurt, die Wall Street und die Tokioter Börse. Deshalb werden nun auch die in Deutschland, Nordamerika und Japan anlegenden Aktienfonds in jeweils zwei Gruppen für Blue Chips und Small Caps unterteilt. Dadurch wird gewährleistet, dass die Manager von Blue-Chip-Fonds sich nicht mit ihren Konkurrenten aus dem Small-Cap-Segment messen müssen. Ein Performancevergleich und damit eine vergleichende Bewertung der Managementleistung ist nur sinnvoll, wenn die Vermögensverwalter an den gleichen Marktsegmenten investieren. In der Fondsgruppe für europäische Aktien ist die erwähnte Unterteilung schon vollzogen worden.

Darüber hinaus betrachtet das Handelsblatt nun auch die volumenstärksten Fonds in den wichtigsten Anlagekategorien, beispielsweise deutsche, europäische und internationale Aktienfonds. Produkte mit großem Volumen tauchen in der Regel nicht in den bisher veröffentlichten Performancelisten auf. Diese Tabellen werden von kleinen Produkten mit geringem Fondsvermögen dominiert. In den "Mega-Fonds" sind jedoch sehr viele Anleger investiert, die nun ebenfalls Infos über die aktuelle und künftige Fondsstrategie aus erster Hand erhalten.

Zu guter Letzt ergänzen Berichte über neue Produktgruppen die Performanceanalysen. Analysiert werden jetzt auch die speziell für die Altersvorsorge entwickelten AS-Fonds sowie die Dachfonds.

Die neue Abfolge der Berichte mit fünf Beiträgen pro Woche:



1. Woche: Aktienfonds für deutsche Aktien (Standard- und Nebenwerte), europäische Aktien (Standard- und Nebenwerte) sowie Euroland-Aktien werden untersucht.

2. Woche: Es folgt die Betrachtung von Aktienfonds für internationale Aktien, US-Aktien (Standard- und Nebenwerte), japanische Aktien (Standard- und Nebenwerte).

3. Woche: Aktienfonds für Schwellenbörsen, unterteilt in die Kategorien: international, Osteuropa, Hongkong und China, restliches Asien und Lateinamerika kommen an die Reihe.

4. Woche: Gemischte Fonds, unterteilt nach den Anlagestrategien: offensiv, flexibel, defensiv werden untersucht. Außerdem wird über Dachfonds und AS-Fonds berichtet.

5. Woche: Berichte über Branchenfonds für die Bereiche: Technologie, Telemedien, Informationstechnologie, Biotechnologie und Rohstoffe.

6. Woche: Im Blickpunkt stehen Rentenfonds nach den Kategorien Euro-Anleihen und Anleihen restliches Europa, internationale und Hochzins-Anleihen. Außerdem werden Immobilienfonds untersucht.

7. Woche: Mega-Fonds - die Schwergewichte unter den Fonds kommen an die Reihe und zwar nach den Kategorien: deutsche Aktien, europäische Aktien, internationale Aktien, Schwellenländer, Branchenfonds.

8. Woche: Die Reihe der Mega-Fonds wird fortgesetzt. Es werden gemischte Fonds und Rentenfonds (Euro-Anleihen, europäische Anleihen, weltweit anlegende Rentenfonds) betrachtet.

Es folgen Berichte über weitere Anlagegruppen bis zum nächsten Zweimonats-Durchlauf.

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