Reges Interesse an Nachfolgesendung der Harald-Schmidt-Show
Schawinski: Schmidt kommt nicht wieder

Sat.1-Chef Schawinski hat vergeblich versucht, Harald Schmidt umzustimmen. Die Entscheidung des Showmasters sei endgültig, sagt er.

HB BERLIN. Harald Schmidt hat den neuen Sat-1-Geschäftsführer Roger Schawinski abblitzen lassen. Der Entertainer bleibt bei seinem Entschluss, in absehbarer Zeit nicht zu dem Sender zurückkehren.

«Ich wollte am Wochenende mit ihm einen Spaziergang machen», sagte Schawinski am Sonntag im rbb-Medienmagazin auf RadioEins. «Ich habe das Gefühl gehabt, das wäre eigentlich fair gewesen(...). Er hat dann gesagt, sein Entscheid ist endgültig, mindestens für die heutige Zeit".

An der Nachfolgesendung der Harald-Schmidt-Show besteht laut Schawinski reges Interesse. Es sei der «begehrteste Job im gesamten Deutschen Fernsehen», sagte er. Die Castings seien in vollem Gang.

Erst wolle Sat.1 Schmidt aber durch Wiederholungen seiner Shows eine Hommage erweisen, so Schawinski. Ähnlich gehe man ja auch mit Cineasten und Malern um. Der Sender habe nun die Möglichkeit, «diese Ära, die das Deutsche Fernsehen in den letzten Jahren geprägt hat, in würdiger Weise noch einmal aufleben zu lassen.»

Nicht ausschließen will der Schweizer allerdings, dass der Showmaster irgendwann einmal mit einem anderen Format auf den Bildschirm zurückkehren wird. «Wir werden alles tun, dass das bei Sat.1 der Fall sein wird», betonte er.

Medienberichte, wonach er den Sender aus wirtschaftlichen Gründen umbauen wolle, wies Schawinski strikt zurück.

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