Regierung prüft Maßnahmen
Arbeitsbeschaffung für strukturschwache Regionen

Die Bundesregierung prüft nach einem Zeitungsbericht rund 100 000 Langzeitarbeitslose mit so genannten Arbeitsbeschaffungs-Maßnahmen (ABM) zu beschäftigen.

Reuters BERLIN. Der Berliner "Tagesspiegel" berichtete am Mittwoch, Wirtschaftsminister Wolfgang Clement und der auch für Ostdeutschland zuständige Verkehrsminister Manfred Stolpe (beide SPD) prüften, für einen Übergangszeitraum etwa 100 000 Stellen in Beschäftigungsgesellschaften in strukturschwachen Regionen zu schaffen. Bereits Freitag wolle Stolpe ein solches Modell vorschlagen. Bereits früher hatte Clement ähnliche Maßnahmen gegen die Arbeitslosigkeit unter Jugendlichen angekündigt. Weder im Ministerium Stolpes noch in dem Clements war zunächst eine Stellungnahem zu erhalten.

Die stellvertretende Vorsitzende der Grünen Bundestagsfraktion, Thea Dückert, sagte der Zeitung, insgesamt sollten mit Beschäftigungsprogrammen 100 000 Jugendliche und 100 000 Erwachsene in diesem und im kommenden Jahr aus der Arbeitslosigkeit geholt werden. Dafür wäre knapp eine Milliarde Euro nötig. Die Maßnahmen sollten unter anderem die geplanten Reformen auf dem Arbeitsmarkt abfedern. "Wir brauchen Übergänge, bis die neuen Job-Center aufgebaut sind", sagte Dückert dem Blatt.

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