Regierung soll innerhalb einer Woche zusammengestellt werden
Fidschi-Militär kündigt nach Ablauf eines Ultimatums Regierungsbildung an

dpa SUVA/SYDNEY. Nach Ablauf eines Ultimatums an die Rebellen hat das Militär in Fidschi angekündigt, es werde nun ohne Konsultationen mit den Aufständischen eine Übergangsregierung bilden. Das gab Armeesprecher Oberst Filipo Tarakinikini am Mittwoch in der Hauptstadt Suva bekannt. Tarakinikini erklärte, die zivile Regierung solle innerhalb einer Woche zusammengestellt werden, auch indisch- stämmige Mitglieder enthalten und zwei Jahre im Amt sein. Das Militär hatte die Rebellen aufgefordert, innerhalb von 24 Stunden ein bereits ausgehandeltes Abkommen zwischen den beiden Seiten zu unterschreiben.

Rebellenführer George Speight hatte das Ultimatum des Militärs bereits am Dienstagabend zurückgewiesen. In seiner Gewalt befinden sich seit dem 19. Mai der demokratisch gewählte und mittlerweile vom Militär abgesetzte Premierminister Mahendra Chaudhry und weitere 26 Politiker, die im Parlament gefangen gehalten werden. Speight hatte erklärt, es sei nicht Aufgabe des Militärs, das Land zu regieren. "Wenn sie das tun, werden sie auf harten Widerstand treffen", sagte Speight.

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